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Rubin aus Nordmazedonien

Als Objekt des Monats Juni zeigen wir einen Rubin-Rohstein und einen daraus geschliffenen Rubin Cabochon aus Nordmazedonien.
Dieser Rubin Cabochon ist ein sehr außergewöhnlicher Edelstein – nicht nur wegen seiner für Rubine ungewöhnlichen himbeerrosa Farbe, sondern auch aufgrund seiner seltenen Größe von 157 Carat.

Rubine zählen zu den ältesten dokumentierten Edelsteinen: Funde aus Myanmar belegen den Abbau seit mindestens 2.500 Jahren und bereits zur Zeit der Han-Dynastie (206-220 n.Chr.) wurden sie schon auf chinesischen Handelsrouten transportiert.
Der Name „Rubin" stammt vom lateinischen „rubeus" beziehungsweise „ruber" ab, was „rot" bedeutet. Im Sanskrit wurden Rubine als „Ratnaraja" – „König der Edelsteine" – bezeichnet.

Auch in Nordmazedonien wurden Rubine bereits in der Antike abgebaut. Die dortigen Vorkommen gehören zu den wenigen auf dem europäischen Festland und haben dadurch sowohl geologisch als auch für Sammler eine außergewöhnliche Bedeutung.

Dennoch sind mazedonische Rubine bis heute relativ wenig bekannt. Selbst viele Mazedonier waren zunächst skeptisch, als sie zum ersten Mal hörten, dass es im eigenen Land Rubinvorkommen gibt.
Heute gelten sie als ein einzigartiges geologisches Merkmal Nordmazedoniens.

Herzlichen Dank an Firma Gebr. Goerlitz, Idar-Oberstein, die uns diese seltenen Rubine zur Verfügung stellen.

Copyright Foto Deutsches Edelsteinmuseum

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