Dezember 2017: Wettbewerbsarbeiten

12-17-Preis NWAls „Objekt des Monats“ präsentiert das Deutsche Edelsteinmuseum im Dezember 2017 bis Januar 2018 die im November mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten des „48. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises Idar-Oberstein 2017“
sowie des „29. Deutschen Nachwuchswettbewerbes für Edelstein- und Schmuckgestaltung Idar-Oberstein 2017

Das Thema des diesjährigen Hauptwettbewerbes lautete „just an illusion“.

Den 1. Preis erhielt in diesem Jahr Stefanie Dingel aus Veitsrodt mit einem Ring aus rhodiniertem Silber mit Bergkristall und Aquamarin.(Bild Startseite)
Nach Auffassung der Jury handelt es sich bei diesem Edelsteinring, mit dem die Preisträgerin die geforderte „Illusion“ perfekt in Szene setzt, um das beste Stück des diesjährigen Hauptwettbewerbes und eine „sehr ausgereifte Arbeit“, die den 1. Preis hochverdient und die Thematik hervorragend getroffen hat.

Die Materialauswahl überzeugt ebenso wie das spannungsreiche und effektvolle Zusammenspiel von mattierten und polierten Edelsteinflächen. Einen nicht sichtbaren und beweglichen facettierten Aquamarin dazu zu bringen, die Illusion von ganz sacht und weich wogendem Wasser zu erzeugen, ist großartig und verdient ein großes Kompliment. Die Jury, die auch von der gelungenen Kombination teils polierter, teils mattierter Edelsteinflächen und der daraus resultierenden Lichtwirkung begeistert war, entschied mit großer Stimmenmehrheit.

Der Nachwuchswettbewerb stand unter dem Thema „hidden secrets“.

Hier gewann den 1. Preis Fabian Johannes Kaddick aus München mit einem Edelsteinobjekt aus Achat, Rubin, Bergkristall, vergoldetem und oxidiertem Silber und Blattgold.(Bild oben)
Die Jury war von der Idee begeistert, die Geschichte Idar-Obersteins in einem liebevoll und handwerklich überzeugend gestalteten kleinen Edelsteinobjekt darzustellen.Jury-Mitglied Dr. Heide Rezepa-Zabel brachte es begeistert mit den Worten auf den Punkt: „Das Thema selbst ist als Geschichte umgesetzt, als Miniatur, es erzählt sich selbst und das ist interessant und spannend zugleich. “Jurykollege Robert Bentley war insbesondere von der magischen und geheimnisvollen Wirkung des Objekts begeistert.
Die Jury, die von der symbolträchtigen und romantisch anmutenden Inszenierung des gestellten Wettbewerbsthemas überzeugt war, entschied einstimmig..

Auch alle weiteren Preisträger/innen konnten mit herausragenden Arbeiten überzeugen, so dass sich der Besuch des Deutschen Edelsteinmuseums in Idar-Oberstein wieder einmal lohnt.

 
 

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